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Tagebuch Ferienfahrt 2016 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Judith Pitz   
Mittwoch, den 20. Juli 2016 um 19:56 Uhr

 

Es ist wieder soweit. Bei der Jugendfeuerwehr Jülich steht die mittlerweile traditionelle Ferienfahrt auf dem Programm. In der Zeit vom 19.07 bis zum 31.07 werden wir auf dem Jugendzeltplatz Forchheim bei Nürnberg unsere Zelte aufschlagen. Dieses Jahr dürfen wir wie bereits in den letzen Jahren einen Gast begrüßen. Philipp, welcher der Löschgruppe Welldorf angehört wird uns in den kommenden 13 Tagen unterstützen. Wie gewohnt wird das erlebte sowie der typische Zeltlageralltag in Form eines Tagebuchs dokumentiert.

 

 

 

 

16.07 - 18.07. 2016 : Vorbereitungen und Vorhut

 

 

Bereits am 16.07 trafen sich die Jugendwarte um 9 Uhr auf der Feuerwache in Jülich um diverse Vorbereitungen zu tätigen. Neben dem Entladen des Gerätewagen-Logistik mussten sämtliche Utensilien aus dem JF-Keller gepackt und in die obere Etage getragen werden. Nachdem alles gepackt und verstaut war, gab es eine Mittagspause, welche beim Griechen verbracht wurde. Kurz danach entkamen Tim und Judith ganz knapp einer kleinen Katastrophe, da Tim Judith von der Ladeklappe des GW-L über seine Schulter schmiss und erst im letzten Moment ihre Beine zu packen bekam. Gegen 16 Uhr war auch das Gepäck der Kids verstaut und die Betreuer konnten ihren "Feierabend" antreten.

 

Am Sonntag startete die Vorhut mit GW-L und MTF5  gegen 10'30 Uhr in Richtung Forchheim. Die erste Etappe endete nach ein paar Staus in Würzburg, wo die Nacht verbracht wurde. Die Vorabgereisten gönnten sich ein Feierabendbier auf einer Kirmes und bestaunten ein Feuerwerk ehe es zur Jugendherberge ging. Geparkt wurde bei der Berufsfeuerwehr Würzburg. An dieser Stelle nochmal ein großer Dank an die Würzburger Kameraden für das kostenlose parken auf ihrem Hof.

 

Am Montag ging es dann um 8'30 Uhr weiter nach Forchheim. Dort angekommen wurde der Platz erkundet und die ersten Zelte aufgebaut.

 

 

Tag 1: 19.07.2016 - Anreise und erster Krankenhausbesuch

 

 

Am Morgen des 19.07 trafen wir uns um 9 Uhr an der Feuerwache in Jülich um unsere diesjährige Ferienfahrt anzutreten. Nachdem die Anwesenheit kontrolliert wurde und letzte Sachen verladen waren brachen wir gegen 9'20 Uhr auf. Für etwas Aufregung sorgte ein "Rechtsüberholer" der wenig später von der hinter ihm fahrenden Polizei aus dem Verkehr gezogen wurde. Am Spruch "Erst denken, dann machen" scheint ja doch etwas dran zu sein. Die Fahrt verlief bis auf eine 15 Kilometer lange Baustelle mit Stau recht ruhig. Lediglich Stefan brachte Judith mit seinem Reisetempo von gefühlten 30 km/h auf der Mittelspur und seinem "LKW-Überholverhalten" auf die Palme. Total entnervt überholte sie Stefan und übernahm für kurze Zeit die Führung. Erst als sie sich beruhigte und merkte, dass sie keine Ahnung hatte wo es überhaupt lang ging, durfte Stefan wieder an die Spitze der Kolonne. Nach einer 1,5 stündigen Pause bei Aschaffenburg kamen wir um 16 Uhr (durch die heißen Temperaturen etwas erschöpft) in Forchheim an. Der Zeltplatz wurde erkundet und die Schlafplätze in den Zelten aufgebaut. Gegen 19:15 Uhr wurde zum Essen gerufen. Gereicht wurde Geschnetzeltes mit Reis und Gurkensalat, welcher zum Erstaunen der Betreuer komplett aufgegessen wurde. Nachdem die Küche aufgeräumt war, ging unser Güldi duschen. Die restlichen Betreuer nutzen diese "sturmfreie Zeit" um Güldis Luftbett mit seiner alten, kaputten Matratze zu tauschen. Dieser kleine Scherz ging jedoch Abends in die Hose, da das kaputte Luftbett erkannt wurde. Ebenfalls nach dem Essen fuhr Sven Philipp ins Krankenhaus, da ein Stich an der Hand immer dicker wurde und mittlerweile bis in die Finger gezogen war. Um 24 Uhr wurde Nachtruhe befohlen und die Betreuer ließen den Abend am Lagerfeuer ausklingen.

 

 

Tag 2: 20.07.2016 - Abkühlung und hissen der Jugendfeuerwehr-Fahne

 

 

Der Tag begann ganz entspannt gegen 8:15 Uhr mit einem Frühstück, bei dem Rührei und Paprika zu der "normalen Frühstücksgrundausrüstung" gereicht wurde. Nach dem Frühstück wurden die Toiletten gesäubert, was bei einer anderen Gruppe die ebenfalls auf dem Platz campiert auf Verwunderung stieß. Hier erkannte man die unterschiedliche Definition des Wortes "sauber" zwischen unserer Jugendfeuerwehr und Nachbargruppen, da diese Erfahrung bereits in den letzten Jahren gemacht wurde. Desweiteren wurde gespült und das Menü der jeweiligen Lagerdinnergruppen erstellt. Hierbei sorgte Conor für einen großen Klops, von dem er großen Spott erntete. Conor wünschte sich nämlich "Pizza Rot-Weiß" ;-). Die anderen klärten ihn daraufhin freundlicherweise auf, dass es sich um Pommes Rot-Weiß handelt. Daraufhin zog ein Teil der Jugendfeuerwehr mit Timo, Philipp und Sven los um einen Fahnenmast für die eigens angefertigte Jugendfeuerwehr-Fahne zu besorgen. Nach 30. Minuten kehrten sie mit einem geeigneten Langholz wieder, an dem kurze Zeit später die Fahne gehisst wurde. Desweiteren wurden gruppendynamische Spiele durchgeführt, welche zur Stärkung innerhalb der Gruppe beitragen sollen. Da bereits um 11:30 Uhr Temperaturen um die 30 Grad gemessen wurden, wurde kurzerhand ein Ausflug ins Königsbad Forchheim geplant. Dort angekommen wurde ein schattiges Plätzchen ergattert und die Becken samt Rutschen erobert. Die Erfrischung wurde von nahezu allen Kids und Betreuern angenommen. Bis 17 Uhr wurde gerutscht, geschwommen, gespielt und entspannt, ehe es wieder zurück zum Zeltplatz ging. Dort angekommen begann die Küchencrew um Tim und Güldi mit den Vorbereitungen für das Abendessen. Heute gab es Nudeln mit Bolognese und Blattsalat sowie Pudding zum Nachtisch. Nachdem Philipp gestern bereits ins Krankenhaus fuhr, musste er heute erneut verarztet werden. Diesmal blutete ohne ersichtlichen Grund seine Nase, welche auch nach 5 Minuten keine Anstalten machte mit dem bluten aufzuhören. Katrin wurde aufgrund der Mückenplage und der 20 verschiedenen Mückenschutzspray verwirrt, welches zu der Frage "Gibt es denn so viele Brumms?"  führte. Einen Erfolg feierten unsere Kids beim Fussballspiel gegen die Nachbargruppe. Jeder einzelne kämpfte und gab alles, was zu einer super Teamleistung und einem 5:0 Sieg für uns führte. Bis zur Bettruhe um 24 Uhr wurde der Abend am Lagerfeuer verbracht. Die Betreuer ließen den Abend wieder gemütlich ausklingen.

 

 

Tag 3: 21.07.2016 - Kultur und Städtebummel

 

 

Der heutige Tag begann eher ungemütlich. Gegen 6:20 Uhr erreichte uns eine Gewitterfront mit Starkregen, welcher bis ca. 10 Uhr anhielt. Zum Frühstück wurden neben Brötchen, Cornflakes und Brot auch hartgekochte Eier und Gurken gereicht. Nachdem Spül- und Toilettendienst eingeteilt und erledigt waren, wurden zur Überbrückung und vor allem Wetterbedingt ein  paar Spiele im Aufenthaltszelt gespielt. Besonders "abenteuerlich" waren die Antworten beim selbstgemachten Jugendfeuerwehr Jülich - Tabu und Galgenmännchen. Auch die von Timo bestellten Kochlöffel wurden als DHL-PRIO-Paket direkt zum Zeltplatz geliefert. Die Mückenplage wurde ebenfalls immer schlimmer. Alleine an Tim's Beinen wurden !!65!! Mückenstiche gezählt.Gegen 12:30 Uhr wanderten wir am Main-Donau-Kanal entlang nach Forchheim. Nachdem wir nach ca. 40 Minuten unser Ziel erreichten, wurden kleinere Gruppen gebildet und durch die Stadt gebummelt. Während die Jugendwarte es eher gemütlich angehen ließen und ein Eis verspeisten, mutierten die meisten Kinder zu "Power-Shoppern". Besonders die weiblichen Jugendfeuerwehrmitglieder verfielen in eine Art Kaufrausch. Um 15 Uhr trafen wir uns am festgelegten Treffpunkt, an dem wir bereits von zwei netten Damen erwartet wurden, die uns in den nächsten 2 Stunden die Geschichte der Stadt Forchheim in einer Unterweltführung näher brachten. Desweiteren wurde die Jugendfeuerwehr in zwei Gruppen eingeteilt ehe es los gehen konnte. Besonders die Gruppe um Tim war von ihrer 68-jährigen Fremdenführerin begeistert, welche so manch einem beim Treppensteigen kalt aussehen ließ. Die Kids tauften unsere rüstige Dame ganz liebevoll auf "Super-Omi". Neben vielen interessanten Daten und Fakten begann das Highlight der Führung, welches daraus bestand die Katakomben der alten Stadtmauer zu besichtigen. Dabei gingen wir einen 400 Meter lange  Tunnel entlang und konnten uns wie die früher in der Stadtmauer stationierten Soldaten fühlen. Jedoch herrschte in beiden Gruppen eine Art "Spinnenpanik". Während die einen beim erblicken der Spinnen panisch gegen den Hintermann liefen, flossen bei anderen Kids die Tränen. Die Tränen trockneten und die Panik verschwanden jedoch wieder sehr zügig. Zum Ende der Führung durften wir mit Hilfe eines in Originalgröße angefertigten Hilfsmittels zum Transport von Steinen selbst Hand anlegen. Die Führerin verglich das Gebilde mit einem Hamsterrad, da jeweils zwei Personen wie Hamster in einem großen Rad nach vorne (um den Stein zu heben) und nach hinten (um den Stein zu senken) laufen mussten. Damit war die oft gestellte Frage, wie die Stadtmauer im 16. Jahrhundert ohne schweres Gerät erbaut wurde beantwortet. Die Führung neigte sich dem Ende zu und wir bedankten uns bei unseren wirklich super tollen Fremdenführerinnen für diesen lehrreichen und interessanten Nachmittag. Die Kids konnten sich nun aussuchen, ob sie in Forchheim bleiben und die Stadt weiter unsicher machen, oder die Heimreise antreten wollten. Der Großteil verweilte in der Stadt, während die erste Kochgruppe zum Zeltplatz aufbrach um das abendliche Essen vorzubereiten. Wie in den vorherigen Jahren wird auch dieses Jahr ein Lagerdinner durchgeführt. Dabei werden Gruppen gebildet, die gegeneinander kochen und so möglichst viele Punkte von der Konkurrenz ergattern. Der Startschuss viel mit Tomatensuppe als Vorspeise, Nürnberger Rostbratwürstchen mit Kartoffeln und Rotkohl zum Hauptgang sowie Mascarpone mit Früchten zum Nachtisch. Den Kids und Betreuern schien es zu schmecken, da knapp 10 Kilo Kartoffeln und über 80 Würstchen gegessen wurden. Der angebrochene Abend wurde am Lagerfeuer verbracht, ehe es gegen 24 Uhr wieder in die Kojen ging. Die Betreuer ließen den Tag bei einer Betreuerrunde gemütlich ausklingen.

 

 

Tag 4: 22.07.2016 - Auf den Spuren der Vergangenheit, DB-Museum und Bummel

 

 

Der Tag begann gegen 8 Uhr mit einem ausgiebigem Frühstück. Nachdem Spiegeleier und Bacon verputzt waren, wurde das Geschirr gespült und verstaut. Gegen 9:30 Uhr brachen wir dann in Richtung Nürnberg auf. Dort angekommen besichtigten wir die "Dokumentationsstätte Reichsparteitagsgelände", in der wir viel über die Verbindung zwischen Nürnberg und den Nazis lernten. Neben allgemeinen Informationen wurden uns per Video nie fertiggestellte bzw. angefangenen Bauwerke gezeigt. Das gesamte Reichsparteitaggelände sollte 10 Quadratkilometer umfassen und besaß Bauwerke mit einem Fassungsvermögen von bis zu 55.000 Menschen. Nach einem lehrreichen Vormittag wurden die Kids vor die Wahl gestellt. Angeboten wurde eine Tour zum Deutsche-Bahn-Museum oder eine Stadtbummel. Die "Lokführer" (Tim als Zugführer) machten sich auf den Weg zum DB-Museum während die "Bummler" die Stadt unsicher machten. Neben Geschenken, Postkarten und Kleidung wurde aufgrund der Mückenplage vorzugsweise Mückenschutzspray gekauft. Auch die wissbegierigen im Museum kamen voll und ganz auf ihre Kosten. Neben neueren Modellen und Originalen wurde auch die erste Dampflok (Adler) als Nachbildung ausgestellt. Gegen 17 Uhr ging es wieder zum Zeltplatz, auf dem bereits die Nachbargruppe mit den Hufen scharrte. Nachdem unsere Jugendfeuerwehr das letzte Fußballspiel 5:0 für sich entschied, forderten die Nachbarn eine Revanche. Kurz vor der Pause viel jedoch das 1:0 für die Gegner, welches nicht mehr aufgeholt werden konnte. Unser Kommentator Timo, welcher die Spielereignisse über den MTF-Lautsprecher kommentierte, erntete jedoch nicht sehr viel Lob. O-Ton Sascha: "Der Reif ist ja schlimm, aber du bist eine Katastrophe!!". Pünktlich zum Schlusspfiff wurde zum Abendessen gerufen. Gereicht wurden so zusagen die "Reste der letzten Tage", welche aus Bolognese, Geschnetzeltem, Nudeln, Reis und Rotkohl bestand. Nachdem alles aufgeräumt und gespült war, zündeten wir ein Lagerfeuer, an dem wir bis zur Bettruhe um 23:15 Uhr verweilten. Für Yannick und Dominik endete der Abend jedoch schon um 22 Uhr, da es leichte Unstimmigkeiten gab. Die Bettruhe wurde aufgrund einer Verspätung am Morgen 45 Minuten vorgezogen. Die Betreuer ließen den Abend gemütlich am Lagerfeuer ausklingen.

 

 

Tag 5: 23.07.2016 - Ein recht ruhiger Tag

 

 

Der Tag begann augenscheinlich ruhig, was sich aber nach dem bemerken der fehlenden Lagerfahne zügig änderte. Timo spielte Detektiv und befragte die restlichen Gruppen, die auf dem Zeltplatz zu Gast waren nach dem Verbleib der Fahne. Schließlich war es die letzte Gruppe, die aufgrund ihrer merkwürdigen Aussagen als "hauptverdächtig" eingestuft wurde und anschließend die Fahne wieder raus rückte. Nach diesen kleinen Turbulenzen am Morgen begann gegen 9 Uhr das Frühstück. Anschließend wurde der Fahnenmast ausgegraben, der Seilzug erneuert und die Fahne wieder gehisst. Da am heutigen Tag nichts geplant war, wurden verschiedene Spiele gespielt. Beim Spiel "Capture the Flag", dessen Sinn es ist eine Fahne (in unserem Fall ein Rugbyei) von der gegnerischen Hälfte in die Eigene zu transportieren ohne gefangen zu werden, zeigten die Kids recht wenig taktisches Verständnis. Nachdem nach 15 Minuten noch immer kein vernünftiger Angriff gestartet wurde (man kann sich ja vorstellen wie "spannend" dieses Spiel gewesen sein muss), hatten auch die Zuschauer der Partie keine Lust mehr. Nach einem beherzten "Bewegt euch doch mal, ich schlafe gleich ein" aus den Zuschauerreihen wurde es tatsächlich nochmal spannend. Als zwei Partien gespielt waren und es 1:1 stand wurde zum Mittagssnack gerufen. Gereicht wurden Würstchengulasch, Obst oder Brot. Nach dieser kleinen Stärkung ging es mit einer Partie Fußball weiter, welche jedoch unter keinem guten Stern stand. Neben Sven (er knickte um) gab es ein Brüderduell mit Folgen. Felix rammte seinem Bruder Leon versehentlich seine  Ellbogen ins Gesicht. Das Resultat: Ein tiefer Cut unter dem linken Auge. Etwas benommen wurde er von Judith und Stefan ins Krankenhaus gefahren, aus dem er mit einer geklebten Wunde und einem Pflaster nach 1 Stunde zurückkehrte. Besonders passend war Leons Horoskop, bei dem unter dem Punkt "Wellness und Gesundheit" das "Lockern der Gesichtsmuskeln" vorgeschlagen wurde. Kurz vor dem Abendessen wurde noch ein weiteres Gruppenspiel durchgeführt, bei dem ein Mohrenkopf-Keks-Luftballon-Wettkampf auf dem Plan stand. Zuerst musste der Mohrenkopf und danach der Keks verputzt werden. Im Anschluss musste ein Luftballon aufgeblasen und wieder platzen gelassen werden. Zum Abendessen wurden Gyrostaschen gereicht, die bei den Kids sehr gut ankamen. Am Abend wurde eine Nachtwanderung rund im Forchheim geplant. Jedoch wurde diese etwas gepimpt, da die Kids in drei Gruppen verschiedene Spiele und Aufgaben erfüllt werden mussten. Dies machte den meisten Kids sehr viel Spaß. Lediglich das Abbiegen auf einen falschen Weg führte dazu, dass zwei Gruppen sich verliefen. Gegen 2:15 Uhr erreichten wir erschöpft aber fröhlich den Zeltplatz, auf dem erst mal die Getränke im Kühlwagen geplündert wurden. Trotz keiner festgelegten Nachtruhe lagen die Kids gegen 2:45 Uhr im Bett, was so manch einen Jugendwart sehr verwunderte. Apropo  Jugendwarte. Durch das erzählen von Anekdoten und Erfahrungen der letzten Jahre wurde die Zeit vergessen. Gegen 4:50 Uhr lagen die letzten Jugendwarte im Bett. Geschlafen wurde jedoch trotzdem. So schlief Philipp in seinem Stuhl, was bei den restlichen Betreuern für großes Gelächter sorgte. Nun ging auch dieser lange, bzw. schon vergangene Tag dem Ende entgegen.

 

 

Tag 6: 24.07.2016 - Ein Tag auf dem Zeltplatz und Stadtrally

 

 

Aufgrund der langen Nacht wurde erst mal ausgeschlafen. Der nach dem Aufstehen stattfindende Brunch ging bis 12 Uhr. Gereicht wurden unter anderem Eier, Bacon und verschiedene Gemüsesorten. Nach dem Frühstück durfte sich die Notaufnahme des Forchheimer Krankenhauses mal wieder über unseren Besuch freuen. Nachdem Sven unglücklich umknickte, fuhr Judith (die im Krankenhaus bereits wiedererkannt wurde) mit ihm in die mittlerweile bekannte Notaufnahme. Nach 3 Stunden im Krankenhaus kehrte Sven mit einem Verband wieder zurück. Währenddessen wurden die Kids für eine Stadtrally in Forchheim "ausgesetzt". Bei den meisten Kids stoß dies auf große Freude und Spaß, so dass sie rasch mit ihren Aufgaben fertig waren. Andere hingegen bevorzugten das Spiel "Pokemon Go" und kamen schleppend bis gar nicht voran. Blöd nur, wenn man von den Jugendwarten erwischt wird und das Handy aufgrund der aufgestellten Regeln für 24 Stunden eingezogen wird. Desweiteren wurde ein Völkerballspiel zwischen Jugendlichen und Betreuern veranstaltet, welche über lange Strecken sehr ausgeglichen war. Im Endeffekt konnten sich die Betreuer jedoch mit 2:1 durchsetzen. Ebenfalls stand heute ein weiteres Lagerdinner auf dem Plan. Die Gruppe um Alois servierte ein Kräuterbaguette zur Vorspeise, Bratwurstschnecken und Möhrengemüse zum Hauptgang sowie Quarkspeise mit Äpfel und/oder Bananen als Nachspeise. Im Anschluss wurde bewertet, gespült und aufgeräumt. Nachdem alles erledigt war, wurde am Lagerfeuer eine Feedbackrunde durchgeführt, bei der Kritik, aber auch Lob erwähnt wurde. Aufgrund der "feierwütigen Nachbarn" stellte sich die Feedbackrunde jedoch als etwas schwierig da, da man teilweise kein einziges Wort verstand. Desweiteren wurde unter der Bedingung das morgen ALLE um 9 Uhr am Frühstückstisch sitzen, wie bereits in der vorherigen Nacht keine Bettruhe befohlen. Die letzten Kids gingen gemeinsam mit den Betreuern gegen 2 Uhr ins Bett.

 

 

Tag 7: 25.07.2016 - Freibad, Zecken und Burger

 

 

Der Tag startete wie bereits am Vorabend angekündigt um 9 Uhr mit einem ausgiebigem Frühstück. Leider schafften es nicht alle Kids pünktlich, was dazu führte, dass heute bereits um 23:15 Uhr befohlen wird. Nach dem Frühstück fuhr Timo mit Lasse zum Kinderarzt, da dieser über starke Nackenschmerzen klackte. Kurze Zeit später kehrten die beiden jedoch wieder zurück und wir konnten zum Königsbad aufbrechen. Die Anreise verlief jedoch etwas abenteuerlich, da Sascha den nötigen Schlüssel für das MTF 5 mitnahm und so ein MTF zu wenig da war. Das Resultat war eine Art Shuttelbus. Während die die eine Gruppe am Schwimmbad abgesetzt wurde (natürlich mit Betreuern), wurden die übrigen Kids und Betreuer am Zeltplatz eingesammelt. Kaum im Freibad angekommen war es Conor, der an seiner linken Brust eine Zecke entdeckte. Nun musste auch Conor zum Arzt, von dem er nach kurzer Zeit wieder zurückkam. Doch damit nicht genug. Auch Philipp entdeckte eine Zecke auf seiner Brust, welche jedoch von Judith entfernt und die "Wunde" versorgt wurde. Der restliche Nachmittag verlief recht unspektakulär. Es wurde gerutscht, Fußball sowie Wasserball gespielt und etwas entspannt. Gegen 16 Uhr brachen alle in Richtung Zeltplatz auf, an dem wir bereits von zwei Reisebussen -vollgepackt mit Kindern und Betreuern- erwartet wurde. Desweitern bekamen wir nach Ankunft eine Gewitterfront mit Regen ab, welche sich nach ca. 40 Minuten wieder auflöste. Wie bereits am vorherigen Tag wurde auch heute wieder ein Lagerdinner durchgeführt. Sascha's Gruppe verwöhnte uns mit  Zwiebelringen, Westernburgern und Kartoffelspalten sowie Pancakes mit Nutella oder Honig. Jedoch gestalteten sich die Vorbereitungen sowie die Durchführung etwas schwierig. Die ganzen Strapazen und Anstrengungen wurden trotz Wartezeit mit vielen Punkten belohnt. Beim abendlichen Spülen und Küchenaufräumen packten alle mit an, was dazu führte das binnen einer guten Stunde alles erledigt war und wir das Lagerfeuer entzünden konnten. Gemeinsam wurden "kölsche Leeder" gesungen Geschichten erzählt. Auch heute wurde die Zeit vergessen, was dazu führte, dass die letzten gegen 5:30 Uhr im Bett waren und die ersten aufstanden.

 

 

Tag 8: 26.07.2016 - Mr. X und Sporttag

 

 

Auch heute stand wieder für fast alle ausschlafen auf dem Programm. Eine kleine Gruppe um Stefan versuchte sich sportlich zu betätigen, was minimal in die Hose ging. Die sogenannten Jogger liefen als Gruppe los und kamen einzeln ins "Ziel". Lediglich Stefan lief die 5 Kilometer entlang des Kanals ohne Pause durch und war als erstes im Ziel. Nach einer ziemlich kurzen Nacht, saßen einige Morgenmuffel am Tisch. Doch im Laufe des Tages veränderte sich dieser Zustand recht schnell. Nach dem eingekauft, die Küche aufgeräumt und das Geschirr gespült war, begannen die Kids die diesjährige Lagerfahne zu gestalten. Jeder Teilnehmer darf in das für ihn vorgesehene Feld etwas malen, was ihm besonders gut gefiel. Desweiteren wurden ein paar Matches Völkerball gespielt, bei denen aufgrund der herrschenden Temperaturen einige schnell außer Atem waren. Die Abkühlung folgte durch aufziehende Gewitterwolken jedoch flott. Gegen 11:30 Uhr brachen wir in Richtung Forchheim auf, wo eine Partie "Mr.X" folgte. Roman und Leon waren in diesem Fall "Mr.X" und wurden von fünf Gruppen mithilfe einer Standortbekanntgabe in einer Whatsapp-Gruppe "gejagt". Die Whatsappgruppe hieß übrigens "MR.X Giraffenaffen". Nach spannenden Stunden war es schließlich die Gruppe um Joshua, welche Leon und Roman fand. Nachdem wir wieder am Zeltplatz waren, ging es mit dem Lagerdinner weiter. Heute wurde von Judiths Gruppe Bruchetta, Schnitzel, Bratkartoffel und Krautsalat gekocht. Vor allem Ronja blüte auf, beeindruckte ihre Jugendwarte und panierte die Schnitzel ganz alleine und ohne größere Hilfe. Als alles aufgeräumt und sauber war, wurde für 23:00 Uhr Nachtruhe befohlen, da es am morgigen Tag ins Palm Beach nach Stein gehen sollte. Nun war auch der achte Tag vorbei und die Vorfreude auf den morgigen Tag riesig.

 

Tag 9: 27.07.2016 - Rutschen, Spaß und kleine Katastrophen

 

 

Der heutige Tag begann verhältnismäßig früh. Um 8:30 Uhr wurde zum Frühstück gerufen, welches aufgrund des bevorstehenden Ausflugs eher einfach ausfiel. Das Geschirr wurde gespült, die Toiletten geputzt und die Taschen gepackt. Gegen 10:30 Uhr brachen wir dann in Richtung Stein auf, wo uns bereits ein dutzend Rutschen erwartete. Voller Vorfreude auf die vielen Rutschen stürmten wir das PALM-BEACH und ließen es rund 5 Stunden krachen. Naja, krachen im wahrsten Sinne des Wortes. Timo und Alois ignorierten gekonnt das "bitte nur im Einzelreifen rutschen" Schild und rutschten gemeinsam. Nachdem Alois vom Reifen viel und mit dem Kopf gegen die Wand knallte, bemerkte er einen kleinen Cut am Kopf, was jedoch halb so wild war. Auch Judith bekam "krach" mit einer Rutsche, nachdem Thilo sie ohne Vorwarnung samt Rutschring eine steile Rutsche runter schuppste. Nach einigen Überschlägen kam sie etwas ungünstig auf dem Rücken auf, was aber nach kurzer Zeit und dem Schreck schnell vergessen war. Desweiteren wurde Wettgerutscht oder in den angrenzenden Thermen entspannt. Stefan und Timo bekamen ein Zuckerpeeling, was die beiden nach eigenen Angaben noch süßer machte.  Katrin nahm das "entspannen" jedoch etwas zu genau und verschlief 2 Stunden des Ausflugs. Als alle Rutschen ausprobiert und die Kids (sowie einige Betreuer) k.o. waren, ging es gegen 17 Uhr zurück zum Zeltplatz. Bis auf einen Stau auf der Autobahn verlief dir Rückfahrt sehr ruhig, was auch an den vielen schlafenden Kids lag. Am Zeltplatz angekommen hatte nun auch J.P. aus B. ihren Auftritt. Nach einer bis jetzt ruhigen Ferienfahrt ohne "Zerstörung" setzte sie das MTF4 mit der hinteren Stoßstange gegen die Holzumrandung des Zelplatzes. Das Resultat: Ein durchgebrochenes Holzbrett sowie eine zerbeulte Stoßstange. Jedoch sorgte dieser kleiner Unfall eher für schmunzeln statt Ärger. Das bereits gestern vorgekochte Essen (Gulasch mit Nudeln und Salat) wurde gegen 20:00 Uhr serviert. Zum Nachtisch wurde noch etwas Götterspeise gereicht, ehe es zum Spülen ging.

 

 

Vorabinformation: Wir Jugendwarte führen in den nächsten 36 Stunden ein Experiment durch, bei dem ein Komitee der Kids (bestehend aus den Älteren) das Kommando für den nächsten Tag übernehmen werden. Die Jugendwarte werden sich komplett zurückziehen und nur dann eingreifen, wenn es brenzlig oder gefährlich wird. Desweiteren zählen wir Betreuer als "Kinder", was dazu führen wird, das wir z.B den Toilettendienst übernehmen und nach einer Wasserflasche fragen müssen.  Auch meinen Part als "Tagebuchtante" werde ich für diesen Tag niederlegen. Sina wird diese Aufgabe für den morgigen Tag übernehmen. Die Kids sollen so lernen Verantwortung zu übernehmen bzw. zu merken, wie viel Arbeit die Betreuer täglich haben. Viel Spaß beim Lesen und bis Freitag ;-).

 

 

Tag 10: 28.07.2016 - Kinder an die Macht

 

 

Nachdem wir am Vorabend bereits die ersten Planungen und Ideen gesammelt und uns organisiert hatten, konnte der Tag starten. Der heutige Morgen begann für uns Ersatzbetreuer um 8:40 Uhr mit der Vorbereitung des Frühstücks. Es gab unter anderem Bacon und Spiegelei. Um 9:00 Uhr haben wir die Musikanlage eingeschaltet und so die anderen Kids und die eigentlichen Betreuer zum Essen geweckt, welches eine halbe Stunde später stattfand. Nach dem Frühstück bestimmten wir dann, wer von uns an diesem Tag morgens oder abends Spüldienst hatte und wer die Toiletten sauber machen musste. Nachdem die ganzen Dienste von uns überwacht und schließlich mit Erfolg beendet wurden, trafen wir uns alle im Aufenthaltszelt. Dort haben wir den anderen erzählt wie es nun weiter geht, und sind nun gemeinsam auf den Sportplatz gegangen um dort Spiele zu veranstalten. Ziel war es, den Zusammenhalt zwischen Jung und Alt zu stärken. Nachdem das erste Spiel beendet war begannen wir mit dem zweiten Spiel. Dies lief jedoch nicht wie geplant. Sascha. zog sich beim Laufen eine Schultersprengung zu, nachdem er in einem Erdloch stolperte und die anschließende Flugrolle nicht ganz so elegant beendet wurde. Mittlerweile geht es ihm aber den Umständen entsprechend gut. Daraufhin wurden die Spiele unterbrochen und es gab zum Mittag noch einige Essensreste vom vorherigen Tag. Als alle zunächst satt waren, hatten die Jugendlichen Lust auf ein Fußballspiel gegen eine andere Gruppe vom Zeltplatz. Nach ca. einer halben Stunde wurde das Spiel mit einer Niederlage von 1:2 abgepfiffen. Jedoch brachte das keine miese Stimmung bei den Kids. Den eigentlichen Betreuern ist nach dem halben Tag aufgefallen, dass wir uns untereinander nur noch angemotzt haben. Die uns gestellten Aufgaben waren doch etwas anspruchsvoller, als wir uns das vorgestellt haben. Kurzer Hand wurde das Projekt abgebrochen, damit es nicht eskaliert. Das Abendessen wurde trotzdem von dem Tausch-Küchenteam unter Aufsicht der richtigen Betreuer zubereitet. Es gab Kartoffelpüree mit Fischstäbchen und Spinat, als Nachspeise gab es selbstgemachten Schoko- und Vanillepudding. Nachdem wir alles gespült hatten und geduscht waren haben wir das Lagerfeuer angemacht. Um 23:45 Uhr hieß es dann für alle in die Betten, da es am nächsten Tag früh rausging. Uns persönlich hat dieses Projekt sehr gut gefallen. Auch wenn wir "gescheitert" sind haben wir eine Menge dazu gelernt und waren überrascht, wie viel Arbeit die Betreuer mit sämtlichen Aufgaben haben. Zum Glück dürfen wir jetzt wieder Kinder sein. Ab Morgen wird Judith die "Tagebuchtante" wieder für euch berichten. (Geschrieben von Sina)

 

 

Tag 11: 29.07.2016 - Die Affen rasen durch den Wald

 

 

Heute startete die Jugendfeuerwehr bereits um 8 Uhr in der früh in den Tag. Während drei Betreuer entsetzt von den Geschehnissen der letzten Nacht berichteten, hatten die restlichen Acht keine Ahnung was überhaupt passiert war. Aufgeschreckt von einem lauten Knall sowie Geschrei in der "Nachbarschaft" schaute Tim besorgt nach dem rechten. Im Endeffekt stellte sich heraus, dass eine Nachbargruppe das Spiel "Überfall" umsetzte und so nicht nur die eigenen Kids sondern auch den ganzen Zeltplatz weckte bzw. allen einen großen Schreck verpasste. Zum Frühstück wurde schließlich neben Brot, Obst und Müsli auch wieder Rührei gereicht, was aufgrund einiger Schalen die Warnung "kann Spuren von Schalen enthalten" aufgesetzt bekam. Da wir bereits um 11 Uhr im Kletterpark Pottenstein sein mussten, wurde das Spülen und saubermachen auf den Nachmittag verschoben. Tim höchstpersönlich empfahl den Kids eine lange Jeanshose zum Kletter anzuziehen, was die Kids zum Großteil auch taten. Lediglich Tim selber wählte eine kurze Stoffshorts, was im weiteren Verlauf des heutigen Tages noch eine größere Rolle spielen wird. Nach ca. 40 Minuten Fahrt und einer beeindruckenden Landschaft erreichten wir unser Ziel. Nachdem wir unser Klettergeschirr erhielten und uns eine Einweisung gegeben wurde, "rasten die Affen durch den Kletterwald". Zur Erklärung: Auf 13 Parcours welche alle nach Affenarten benannt waren und unterschiedliche Höhen, Alters- sowie Schwierigkeitsstufen aufwiesen konnten wir uns austoben und über den eigenen Schatten springen. Ein besonderes Highlight war der "Flying Fox", welcher eine Höhe von ca. 20 Metern und einer Seilbahn von 200 Meter besitzt. Und nun kommen wir auch zu Tims kurzer Hose. Im ersten Moment flog Tim freudig in der Seilbahn hängend an uns vorbei, im nächsten Moment hörten wir einen lauten Knall und einen lachenden (oder schreienden) Tim, welcher mit den Beinen gegen das Landpodest knallte. Aufgrund der kurzen Hose zieren nun sämtliche Kratzer und Striemen seine Beine.  Die Älteren Kids und älteren Betreuer erlebten daraufhin ein deja-vu, da Tim bereits vor 5 Jahren einen ähnlichen Crash in einem Klettergarten baute, erntete er viel Gelächter und Spott. Gegen 14 Uhr hatte der Kletterspaß ein Ende und wir brachen in Richtung Forchheim auf. Dort wurde der Nachmittag erneut mit verschiedenen Freizeitbeschäftigungen auf dem Sportplatz und dem Zeltgelände verbracht, während sich die letzte Gruppe des Lagerdinners daran machte, das Abendessen vorzubereiten. Es gab mit Speck ummantelte Hackröllchen, dazu Spätzle und zum Nachtisch eine Quarkspeise. Nach diesem anstrengenden Tag war dies genau die richtige Stärkung. Schließlich trafen wir uns erneut am Lagerfeuer, bis gegen Mitternacht erneut Nachtruhe angesagt war.

 

 

Tag 12: 30.07.2016 - Erste Rückbaumaßnahmen

 

 

Der vorletzte Tag begann gegen 8:30 Uhr mit einem ausgiebigen Frühstück, ehe der Stress für Jugendwarte und Kids begann. Nach dem Frühstück wurden bereits die ersten Zelte zurückgebaut, das gesamte Geschirr und Kücheninventar gespült sowie die ersten Koffer gepackt. Gegen 14 Uhr erreichten und Domenic und Chris, welche bereits gegen 6 Uhr mit dem GW-L in Richtung Forchheim aufbrachen um unsere Zelte und unser Gepäck am nächsten Tag wieder mit nachhause zu nehmen. Ihre Anreise verlief bis auf einen langen Stau jedoch recht unspektakulär. Die Aufräum- und Rückbauarbeiten zogen sich über den ganzen Tag bis in den Abend hinein. Gegen 19 Uhr war die erste "Fuhre" verstaut und der Grill konnte endlich angeworfen werden. Neben Würstchen und Steak wurden auch verschiedene Salate und Baguette gereicht. Desweiteren wurden alle Kinder dazu aufgefordert die Dusche aufzusuchen, was bei manchen Kids eher weniger Begeisterung hervor rief. Als alle geduscht waren wurde das Lagerfeuer entzündet und eine Feedback-Runde gestartet. Hierbei wurde besonders der Zusammenhalt zwischen den jüngeren und den älteren Jugendlichen gelobt, aber auch Themen wie Sozialverhalten, Ausflüge und Wetter angesprochen. Die Runde enthielt so gut wie gar keine negativen Aspekte, was besonders bei den Betreuern für gute Laune sorgte. Auch dieses Jahr hieß es für vier Mitglieder: "Abschied nehmen". Roman, Leon, Jan und Christian werden bald das achtzehnte Lebensjahr erreichen und die Jugendfeuerwehr verlassen. Aus diesem Grund überreichte unser Chef Tim den vieren persönlich gestaltete T-Shirts. Auf jedem der vier Shirts wurde eine Fotocollage mit älteren aber auch recht neueren Fotos gedruckt. Natürlich sind auch die Unterschriften aller Betreuer vorhanden, welche an dieser Ferienfahrt teilgenommen haben. Im Gegenzug bekam die Jugendfeuerwehr von den vieren ein Bild, welches sie vor dem Jülicher HLF zeigt überreicht. Tim erhielt als "Küchenbulle" eine Kochschürze mit gleichem Bild und den Unterschriften der "Abgänger". Aufgrund des anstrengenden morgigen Tages wurde die Bettruhe auf 24 Uhr gelegt. Bis dahin wurde am Lagerfeuer entspannt und über die viel zu schnell vorbeigegangen Tage erzählt.

 

 

Tag 13: 31.07.2016 - Ab nach Hause

 

 

Der Tag begann bereits um 7 Uhr, da die Schlafzelte abgebaut, die Koffer gepackt und das Gepäck verstaut werden mussten. Da in der Nacht jedoch eine heftige Gewitterfront über unser Lager hinweg zog, bekamen wir die Zelte weder sauber, noch trocken in den Anhänger geladen. Dies bedeutete noch mehr arbeitsreiche Tage für die Jugendwarte. Als soweit alles verstaut war, wurde ein provisorisches Frühstück auf der Laderampe des GW-L aufgebaut. Später ging es mit dem Abbau des letzen Zeltes sowie dem Aufsammeln von Müll auf dem Zeltplatz in den Endspurt. Zwar waren wir bereits gegen 9:30 Uhr Abreisebereit, jedoch ließ der Platzwart auf sich warten, was unsere Abreise weiter verzögerte. Gegen 10:15 Uhr konnten wir uns aber dann Standesgemäß und Blaulicht und Martinshorn verabschieden. Die Rückreise verlief ziemlich unspektakulär, jedoch erreichten wir pünktlich zur Pause in Kleinostheim bei Aschaffenburg einen kleinen Stau, welcher sich aber schnell wieder auflöste. Auch die restliche Strecke wurde Stau- und Stressfrei bewältigt. Bei Kerpen gerieten wir in eine Starkregenfront, durch welche wir nur in Schrittgeschwindigkeit fahren konnten. Nach ca. 6,5 Stunden Fahrt erreichten wir gegen 17 Uhr die Feuerwache an der bereits Eltern, Freunde und Geschwister auf uns warteten. Der GW-L wurde mithilfe der Jugendfeuerwehrmitglieder schnell leer geräumt und das Inventar in den Keller gebracht. Ein arbeitsreicher Tag neigte sich so langsam dem Ende entgegen und das Chaos wartete darauf, am Folgetag beseitigt zu werden.

 

 

Aufräumarbeiten: 01.08.2016

 

 

Die Jugendwarte trafen sich um 10 Uhr auf der Feuerwache in Jülich um das entstandene Chaos zu entfernen sowie die nassen und dreckige Zelte aufzubauen und zu säubern. Trotz der anstrengenden Arbeit verloren wir unseren Humor nicht. So blieb beispielsweise beim Zelte putzen kaum jemand trocken und auch beim Befüllen des Wassertanks auf dem LF gab es (dank Philipp) nasse Klamotten. Zur Stärkung wurde am Mittag der nächste Chinaimbiss angefahren. Neu erstarkt wurden auch die restlichen Arbeiten wie Autoputzen und Keller aufräumen gemeistert. Gegen 18 Uhr war dann soweit alles erledigt und aufgeräumt.

 

 

 

Fazit:

 

Nun ist auch die Ferienfahrt 2016 vorbei. Gemeinsam haben wir 13 schöne und unvergessliche Tage verbracht. Jedoch haben wir auch Probleme bewältigt und jede Situation gemeistert. Am Ende sind wir uns einig, dass diese Ferienfahrt viel zu schnell vorbei gegangen ist und wir neben vielen schönen Erinnerungen auch die ein oder andere neue Freundschaft geschlossen haben. Aber eines haben wir auch jetzt noch gemeinsam: WIR FREUEN UNS SCHON AUF DAS NÄCHSTE JAHR!

 

 

An dieser Stelle noch ein riesen Dankeschön an alle, die diese Ferienfahrt unvergesslich gemacht haben. Desweiteren möchten wir uns bei der Fleischerei Schepanski für den geliehenen Kühlwagen, bei FeMax-Zelte für das zur Verfügung gestellte Aufenthaltszelt sowie bei der Berufsfeuerwehr Würzburg für den kostenlosen Parkplatz bedanken!

 

 

 

 

Kommentare  

 
#3 Michael Bramer 2016-07-31 10:15
Hallo Sina

Macht euch nichts draus, ein Erwachsener und erst recht ein guter Betreuer ist noch nie einfach so vom Himmel gefallen.

Viele Grüße
von euren alten Gastbetreuer
Brami
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#2 Anne Braun 2016-07-23 06:17
Das hört sich nach super Ferien an
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#1 Sabrina Reisinger 2016-07-22 22:08
Herrlich was ihr wieder alles erlebt!Schöne und hoffentlich trockene Tage wünschen wir euch!
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